Was ist ein Webportal?
Webportale fokussieren sich auf personalisierten Zugang
Webportale fokussieren sich auf personalisierten Zugang
Als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, wurden Portale vor allem dazu verwendet, Inhalte auffindbar zu machen. Angesichts der großen Menge an Informationen, die online verfügbar sind, war es für den durchschnittlichen Nutzer am einfachsten, Informationen über einen aufbereiteten Content-Hub, das Webportal, zu entdecken. Portale können ausgewählte Inhalte anzeigen, um Anwendern ein benutzerdefiniertes Erlebnis bereitzustellen.
Beispiele für Portale, insbesondere solche, die ein Login-Erlebnis nutzen, gibt es in den meisten Branchen:
- Patientenportale
- Regierungsportale
- Intranets/Extranets/Mitarbeiterportale
- Wissensmanagement-Portale
- Schülerportale
- Lieferantenportale
Von Webportalen zu Portal-Plattformen
Von Webportalen zu Portal-Plattformen
Diese drei Stärken unterstützen die digitale Customer Experience wie folgt:
- Dank der Integration können Unternehmen Systeme und Kundendaten im Backend vereinen.
- Konsistenz an allen digitalen Touchpoints mittels integrierter Systeme schafft einen durchgängigen Kundendialog im Front-End.
- Durch die Kombination von biographischen Daten (wer sind die Nutzer) und Verhaltensdaten (was tun die Nutzer auf der Website), erzielen Unternehmen eine maximale Personalisierung. Dabei ist eine kontextrelevante Kombination von Text-, Bild- und Videoinhalten möglich. Diese wird in der Regel durch einen Login-Prozess erleichtert.
Webportale entwickeln sich zu Digital Experience Platforms
Nachdem sich der Markt für Portale weiterentwickelt hat, haben führende Portalanbieter umfassende Funktionssets integriert. Diese helfen Unternehmen dabei, benutzerzentrierte digitale Erlebnisse für Web-, Mobile, Social sowie verbundene Endgeräte zu schaffen. Diese Funktionen umfassen Content Management, Marketing, Workflow, Targeting und mobile Unterstützung. Daher entwickeln sich einige Portalplattformen immer mehr in Digital Experience Platforms, deren Stärken in der Integration und Personalisierung liegen. Damit wird der Wandel im gesamten Unternehmen vorangetrieben.
Technologische Herausforderung für digitale Customer Experience-Intitiativen ist laut Forrester die unzureichende Integration von Back-End-Systemen. Portal-basierte DXPs haben historisch bedingt ihre Stärken im Bereich Integration und Personalisierung, um konsistente, miteinander verbundene Erlebnisse zu schaffen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind.
Es gibt weitere Ausprägungen von Digital Experience Platforms, einschließlich derer, die aus E-Commerce-Servern und Web-Content-Management-Systemen entstanden sind. Wenn Sie sich dafür entscheiden eine Portal-basierte DXP einzusetzen, müssen Sie die Portaltechnologie in Ihre Strategie integrieren. Damit ist sichergestellt, dass die Anforderungen an die Integration digitaler Erlebnisse über verschiedene Touchpoints hinweg erfüllt werden kann.
Wann wird eine Portal-Plattform verwendet?
Wann wird eine Portal-Plattform verwendet?
- Customer Self-Service. Portale eignen sich hervorragend für das Sammeln von Informationen, um die langfristige Kunden-Loyalität in der Nachkaufphase zu optimieren. Auch die Belastung des Kundenservice-Call-Centers lässt sich so verringern.
- Business-Flexibilität. Portal-Plattformen, die mobile Weberlebnisse unterstützen und modular aufgebaut sind, können schnell neue digitale Touchpoints integrieren. Gleichzeitig bündeln sie Benutzer-Authentifizierung und integrierte Backend-Daten, damit zusammenhängende Online-Erlebnisse geschaffen werden können.